eingesetzt werden, die die Last durch Laserabtastung, Kamerasysteme
oder über die im Rechner verzeichneten Lagerplätze orten. Dabei gilt es immer das transportierte Gut mit höchstmöglicher Geschwindigkeit millimetergenau an den vorbestimmten Plätzen zu übernehmen bzw. zu übergeben.
Die notwendige Positioniergenauigkeit in allen Achsen wird erreicht durch den Einsatz von frequenzgeregelten Drehstromantrieben mit
Geberrückführungen und der Distanzmessung vorwiegend über berührungslose Lasersysteme oder sonstige Absolutwertgeber.
Die Regler sind über industrielle Busverbindungen an die SPS-Steuerungen angebunden.
Ausgleichsregelungen bei mehreren Antrieben auf einer Achse sorgen, bei getrennten Positioniersystemen, für einen absoluten Gleichlauf der Antriebe und damit für einen an Verschleiß minimierten Betrieb der mechanischen Komponenten.
Die für einen hohen Standard üblichen
- Anzeigen-,
- Hilfs- und Sicherheitseinrichtungen,
- wie Lastkollektivspeicher,
- Überlastsicherungen,
- Motorvollschutz,
- Vor-, Betriebs- und Not-Endabschaltungen
vervollständigen die vollautomatischen Kransteuerungen.
Bei Anlagen mit nicht eingezäunten Bereichen und dem damit entstehenden Sicherheitsmanagement für den Personenschutz finden immer häufiger fehlersichere Steuerungen ihre Verwendung.
Die Steuerungen der Krananlage
ermöglichen mehrere Betriebsarten. Zusätzlich zum vollautomatischen Rechnerbetrieb sind halbautomatische Abläufe mit Quell/Ziel-Vorgaben, Handbetriebsarten über Bedienpanels, Funkfernsteuerungen sowie der passwort- oder schlüsselschaltergestützten Einrichtbetrieb möglich.
Der Normalbetrieb erfolgt vollautomatisch. Alle Fahraufträge werden der Kransteuerung über bidirektionale Infrarot-Datenlichtschranken von den stationären Rechnersystemen mitgeteilt. Auf dem Lagerverwaltungsrechner werden die Koordinaten der Lagerplätze und die Höhen der abgelegten z.B. Spanplatten-Stapel gehalten.
Über zusätzliche Funktionen können die Lagerplätze bei der Einrichtung des Lagers frei konfiguriert werden, so dass eine optimale Lagerausnutzung
manuell eingegeben oder automatisch errechnet werden kann.
Über das Rechnersystem erfolgen die
- Artikelstammverwaltung,
- der Warenumschlag mit den entsprechenden Statistikauswertungen,
- die Optimierung der Warensortierung mit der Vergabe der Lagerplätze
nach Umschlags(A.B.C.)-Kriterien zur optimalen Leistungsausnutzung,
- die Zerlegung von Tagesproduktionen in einzelne Aufträge,
- die Kommissionierung und Tourenplanung,
- das Sperren und Freigeben von Waren nach entsprechenden Vorgaben und vieles mehr.
Über Bedienterminals mit Klartext-Fehleranzeigen und Bedienerführungen lassen sich auch Maschinendaten wie
- Hochlauf- und Bremskurven,
- Geschwindigkeiten,
- Referenzpunkte
- und Zeitüberwachungen eingeben.
Standardmäßig gehören Telefonmodems, die zur Fernwartung der Anlagen
dienen zum Lieferumfang. Über Datenlichtschranken oder W-LAN Netzwerke werden diese mit den mitfahrenden Steuerungen verbunden.