

Hochregallager- AutomationEffiziente und durchgängige Logistiklösungen entscheiden häufig über den Erfolg eines Unternehmens.
Verbleibende Einsparpotentiale liegen heute noch in der drastischen Senkung der Logistikkosten - quer durch alle Branchen. Dabei sind praxiserprobte Lösungen mit innovativer Technik gefragt, die einen wirtschaftlichen Betrieb gewährleisten.
Besonders den wachsenden Anforderungen im Bereich der Hochregallagertechnik wurde bei ISI-Automation Rechnung getragen. Mit über 80 realisierten Projekten blicken wir auf eine langjährige Erfahrung in den Bereichen der Lagerlogistik zurück. Gefällelager, Durchlauflager, Einzelplatzlager und Satelliten-Kompaktlager wurden durch ISI Automation automatisiert. Gelagert werden unterschiedlichste Palettentypen, Gitterboxen, Papierrollen, Kunststoffbehälter, Maschinenteile, Stoßstangen, Aufnahmeboxen für CDs und vieles mehr. Lager mit Höhen bis zu 30 Metern und Umgebungstemperaturen im Tiefkühlbereich mit bis zu -30° Celsius wurden realisiert. Die Lastaufnahme erfolgt über Teleskopgabeln, Transmission, Satelliten oder pneumatisch. Die verwendeten Antriebstechniken reichen von frequenzgeregelten Drehstrommotoren bis zu bürstenlosen Drehstrom-Synchron- und Asynchronmaschinen mit Inkrementalgeberrückführung. Die Kommunikation mit dem Automatisierungsgerät erfolgt über industrielle Busverbindungen. Millimeter genaue Positionierung wird erreicht über berührungslose Lasermesssysteme, Inkrementalgeber oder Absolutwertgeber. Um eine hohe Verfügbarkeit der Anlagen zu erreichen wurden Konzepte entwickelt, die es ermöglichen auch bei Ausfall einzelner Aggregate, in redundant ausgeführten Systemen, durch Umschaltung auf "1 Antriebstechnik" den Lagerbetrieb aufrecht zu halten. Hierzu dienen auch Softwarefunktionen für die Mehrfachaktivierung von mechanischen Vorgängen bis hin zu automatischen Quittierungen von Störungen bei Parametrierbarkeit der Störungszyklen. Die SPS-Steuerungen der Regalfahrzeuge ermöglichen mehrere Betriebsarten. Zusätzlich zum vollautomatischen Rechnerbetrieb sind halbautomatische Abläufe mit Quell/Ziel-Vorgaben, Handbetriebsarten über Bedienpanels, Funksteuerungen sowie der Passwort- oder Schlüsselschalter geschützte Einrichtbetrieb möglich. Der Normalbetrieb erfolgt vollautomatisch. Die Kommunikation zwischen den Lagerfahrzeugen und den stationären Rechnersystemen erfolgt über bidirektionale Infrarot-Datenlichtschranken oder über Funkanbindungen mittels W-LAN. Der Telegrammverkehr wird dabei über den Profibus bzw. den Industrial Ethernet TCP/IP abgewickelt. Über das Lagerverwaltungssystem erfolgen die Platz- und Artikelstammverwaltung, der Warenumschlag mit den entsprechenden Statistikauswertungen, die Optimierung der Warensortierung mit der Vergabe der Lagerplätze nach Umschlags(A.B.C.) Kriterien zur optimalen Leistungsausnutzung, die Zerlegung von Tagesproduktionen in einzelne Aufträge, die Kommissionierung und Tourenplanung, das Sperren und Freigeben von Waren nach entsprechenden Vorgaben und die Versandabwicklung. Über Bedienterminals mit Klartext-Fehleranzeigen und Bedienerführungen lassen sich auch Maschinendaten wie Hochlauf- und Bremskurven, Geschwindigkeiten, Referenzpunkte und Zeitüberwachungen eingeben. Standardmäßig gehört die Lieferung von Telefonmodems, die zur Fernwartung der Anlagen dienen, zum Lieferumfang. Über Datenlichtschranken oder W-LAN Netzwerke werden diese mit den mitfahrenden Steuerungen verbunden. | ||||||
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